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Deutschland überbucht und überfüllt

Deutschland 2020 überbucht und überfüllt

Was passiert, wenn die Bundesländer in die Ferien starten und die Urlauber nicht in das Ausland reisen? Einblicke konnte man bereits am Vatertag, Fronleichnam und an jedem Wochenende in Starnberg oder dem Tegernsee sehen. In Starnberg ist an solchen Tagen in der Münchner Straße ein langer Stau. Herrsching am Ammersee ist komplett überfüllt. Ebenso die Parkplätze und es wird sogar wild auf der Bundesstraße geparkt. Am Tegernsee gingen schon die Anwohner auf die Barrikaden. Der Söllbachparkplatz war bereits gegen 10 Uhr morgens völlig überfüllt bei acht Euro Parkgebühren. Rund um den Tegernsee waren am Pfingstmontag alle Parkplätze übervoll und es wurde dann verbotswidrig geparkt. Denn sonst hätte man viele Kilometer außerhalb parken müssen.

Hinzu kommt ein gesteigertes Aktivitätsverhalten der Deutschen. Die Wanderwege am Arber sind überlastet und wer sich bisher in sicherer Ruhe abseits der bekannten Wege fand, wird enttäuscht werden. Denn in Gegenden, die bisher nur mit viel Schweiß erreichbar waren, ziehen nun an Steigungen mit 15 Prozent die E-Biker an professionellen Mountainbikern vorbei. Während der Mountainbiker maximal 500-700 Höhenmeter in der Stunde schafft, ist für den E-Biker die Aufgabe nur, in den „Turbo“ Modus des Bikes zu schalten. 75 Kilometer sind mit einem eMTB bei 100 Kilo Fahrgewicht zu schaffen. Das reicht, um auch entlegene Orte zu erreichen. Was man 2020 mit dem gesteigerten Aktivitätsbedürfnis auch macht.

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Unterkünfte sind überbucht

Hinzu kommt die Tatsache, dass viele Hotels an Pfingsten überbucht waren. Denn in Mecklenburg-Vorpommern durften nur 60 Prozent der Zimmer belegt werden. In Niedersachsen nur 50 Prozent der Betten. Dies bedeutete, dass Hotels reihenweise Buchungen stornieren mussten. Dies betraf Hotels, Campingplatzbetreiber und Ferienwohnungsvermieter.

Sicher ins Ausland verreisen ohne schlechtes Gewissen

In Bayern gab es Stand heute mehr Infektionen als in Kroatien, Griechenland und Österreich zusammen. In Südtirol oder im Süden von Italien waren die Infektionen sehr gering. Selbstverständlich wird 2020 ein etwas kompliziertes Reisejahr. Unsere Beratung hilft. Denn so gab es als Beispiel in Kalabrien und Sizilien fast keine Fälle und auch Südtirol gilt nahe als infektionsfrei. Differenziert betrachtet, sollte man derzeit das Festland Spanien, (ohne die Inseln) Schweden und Großbritannien meiden. An vielen Stellen am Mittelmeer wird es dieses Jahr sehr überschaubar sein. Es gilt zu bedenken, dass bisher drei Viertel aller Urlaubsreisen im Sommer nicht in Deutschland stattfanden. Sylt dagegen gilt nahezu als ausgebucht und viele Restaurants nehmen seit Wochen keine Reservierung für den ganzen Sommer mehr an.

Radfahren an der Donau bei Regensburg


Die Reiseveranstalter sind 2020 sehr kulant

Derzeit verhalten sich die Reiseveranstalter sehr kulant. Müssen jedoch Geld verdienen und ziehen die Preise an. Auch die Hotels erhöhen die Preise, wenn es scheint, dass das Hotel nahezu voll ausgelastet ist. Dies übernimmt das automatische Buchungssystem. Wer diesen Sommer nicht an überfüllten Baggerseen, Stränden und vor ausgebuchten oder dicht gedrängten Restaurants stehen will, sollte sich eine Urlaubsalternative im Ausland suchen. Auch die Fahrt zu einen der bekannten deutschen Ausflugsziele wird zum Abenteuer. Denn wenn am See die Parkplätze ausgebucht sind, bleibt nur der illegale Weg des Parkens oder der Abreise. Viele werden auf die Reise im Sommerurlaub verzichten. Doch ein nennenswerter Anteil von Reisenden wird Deutschland verlassen. Wer später bucht, zahlt deutlich mehr. Durch die kulanten Regelungen der Reiseveranstalter sollten Sie nicht mehr warten. Lassen Sie sich von uns beraten und entgehen dem Chaos mit deutlich erhöhten Preisen in Deutschland.



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