Reise ins Land der tausend Vulkane

Landschaft mit Vulkan im Hintergrund

01 Nov Reise ins Land der tausend Vulkane

Vulkane zählen zu den am meisten gefürchteten Naturgewalten unserer Erde. Bei einer Reise nach Nicaragua wollen wir diese bizarren Schönheiten etwas näher erkunden und selbst zu einem Krater emporsteigen. Wir freuen uns aber auch auf eines der schönsten Naturparadiese Lateinamerikas mit dichten Regenwäldern, zauberhaften Lagunen, traumhaften Stränden sowie einer faszinierenden Tierwelt.

Der Reiz unseres exotischen Reiseziels Nicaragua liegt neben den mystischen Vulkanen an dem Unbekannten, Geheimnisvollen und Unentdeckten dieses aufstrebenden Landes. Nicaragua steht touristisch zwar noch klar im Schatten des bekannten Nachbarn Costa Rica, gilt aber unter Weltenbummlern als Geheimtipp in Süd- und Mittelamerika. Eingebettet zwischen Honduras und Costa Rica sowie einer wilden Pazifikküste im Westen und einer kristallblauen Karibikküste im Osten, hat das Land einfach alles zu bieten, was ein Urlaubsparadies auszeichnet. Entdecken Sie mit mir dieses einzigartige Land.

Unser Abenteuer startet mit einem Flug von München über Atlanta, Houston oder Panama nach Managua. In der Hauptstadt verbringen wir die erste Nacht im *****Inter-Continental Managua. Das preisgekrönte Luxushotel liegt in perfekter Lage im Zentrum des Vergnügungs- und Geschäftsviertels. Mit Powernapping in unserer Suite und Relaxen am Pool vertreiben wir den Jetlag und sammeln Kräfte für die Erkundungen der nächsten Tage.

KLEINER AUSFLUG IN DIE GESCHICHTE

Am nächsten Morgen erwartet uns bereits unser deutschsprechender Guide zur Abfahrt zum Loma de Tiscapa, dem früheren Platz des Präsidentenpalastes. Hier hoch über der Stadt auf dem Vulkanberg befindet sich jetzt eine Gedenkstätte für die Opfer der Diktatur Somozas und ein grofles Schattenbild von Augusto C. Sandino, Nationalheld und Kopf des nicaraguanischen Widerstands gegen die Amerikaner. Die Skulpturen und insbesondere die schönen Aussichten über die Stadt, den Kratersee und den Vulkan Momotombo sind beliebte Fotomotive. Wer noch etwas Nervenkitzel braucht, rauscht auf einer Ziplining Seilrutsche ins Tal. Wir sparen unser Adrenalin auf und besteigen lieber unseren Kleinbus in Richtung Ruinen von León Viejo.

Die Überreste des alten Leon

Die Ruinenstadt León Viejo liefert einen kleinen Einblick in die Geschichte Nicaraguas kurz nach der Kolonialisierung. Bei Ausgrabungen konnten die Grundmauern der Kathedrale, des Gouverneurspalastes und des Klosters freigelegt werden. Mittlerweile zählen die Relikte aus dem Jahre 1524 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Kathedrale León Basilica de la Asunción

LEÓN – ARCHITEKTONISCHE PERLE DES LANDES

Unser nächstes Zwischenziel: Die ehemalige Haupstadt Santiago de los Caballeros de León, kurz León. Wir beziehen dort eine Suite im El Convento. Das ****Hotel befindet sich in einer ehemaligen Klosteranlage direkt im Zentrum. Tatsächlich fühlt man sich ein wenig wie im Kloster, aber man genießt auch die Ruhe in den sauberen, geräumigen, geschmackvoll eingerichteten Zimmern und vor allem im großen Innenhof mit seinen Palmen. Auf den kleinen Bänken kann man dort der Hitze der Stadt entkommen, in Reiseführern schmökern oder einfach nur dösen.

Der dritte Tag unserer Rundreise beginnt mit einer Stadtführung. Sehenswert sind die zahlreichen historischen Bauten aus der Kolonialzeit. Höhepunkt von León ist zweifelsohne die Kathedrale León Basilica de la Asunción. 1860 fertiggestellt, gilt sie heutzutage als die größte und älteste Kathedrale Mittelamerikas. Ein weiteres Highlight stellt der Aufstieg auf das schneeweiß getünchte Dach der Kathedrale dar. Der atemberaubende 360°-Panormama-Blick auf die Stadt und die umliegenden Vulkane liefern uns perfekte Postkartenmotive.

Auf dem Dach der Kathetrale

DEN VULKANEN GANZ NAH

León ist landschaftlich von etlichen Vulkanen umgeben, die sich wie eine Perlenkette aneinanderreihen. Es wird Zeit, dass wir uns diese geologischen Meisterwerke näher ansehen. Der Cerro Negro östlich von León ragt 728 Meter in die Höhe und zählt sogar zu den sehr aktiven Vulkanen. Trotzdem kann er aber kontrolliert bestiegen werden, da sich die Eruptionszeiten sehr genau voraussagen lassen. Eine Stunde wandern wir in glühender Hitze über Geröll und Lavagestein hoch zum Kraterrand. Zum Lohn genießen wir dort oben eine fantastische Aussicht u.a. auf die Vulkankette Maribios und einen faszinierenden Blick ins Kraterinnere. Ebenso einzigartig wie der Aufstieg gestaltet sich auch der Abstieg vom Cerro Negro. Entweder man geht den gleichen Weg wieder zurück oder man wählt den spektakulären Abstieg per Vulcano Boarding oder rutscht den Abhang hinab. Dafür sucht man sich einen Schlitten aus. Gekonnt rauschen wir, wie im bayerischen Winter gelernt, auf Kufen durch den schwarzen Lavasand und Kies hangabwärts. Ein Mordsspaß.

Alexandra Schindler geht auf dem Vulkan spazieren

TIPP für die Vulkanwanderung: Denken Sie unbedingt an reichlich Wasser zum Trinken und ausreichend Sonnenschutz. Ebenso wird von Ärzten ein Mundschutz gegen den Vulkanstaub empfohlen.

Aussicht auf dem Vulkan

Vulkanisch geht es auch am nächsten Morgen weiter. Wir verlassen León und fahren nach Südosten mit dem Tagesziel Granada. Den ersten Stopp absolvieren wir beim Nationalpark Vulkan Masaya. Die kleine Wanderung führt uns durch unberührte Natur vorbei an Höhlen mit Fledermäusen hinauf zum Krater des aktiven Vulkans. Der Blick in den brodelnden Hexenkessel fasziniert, vor allem wenn man wirklich mit eigenen Augen Lava sprudeln sieht. Ein unvergesslicher Augenblick!

NICARAGUA – LAND DER VULKANE UND SEEN

Das Etappenziel Granada gilt neben León als schönste Stadt Nicaraguas. Viele der Bauten aus der Kolonialzeit sind bis heute erhalten und liebevoll restauriert worden, u.a. die schönen Kirchen wie das Kloster von San Francisco und die Kathedrale Iglesia de la Merced mit ihrer auffällig gelben Fassade und der roten Kuppel. Das besondere Flair Granadas spüren Sie bei einem gemütlichen Spaziergang über das schachbrettartig angelegte Kopfsteinpflaster, vorbei an einladenden Plazas, schicken Restaurants, interessanten Museen und prächtigen Palästen mit tropischen Gärten.

Eine der vielen kleinen Inseln von "Las Isletas"

In dieser entspannten Stimmung geht es nun zum Nicaraguasee, seines Zeichens einer der größten Süßwasserseen der Erde und der größte Mittelamerikas. Per Boot erkunden wir das über 300 km lange tropische Naturparadies. Mitten im Nicaraguasee liegt die Inselgruppe “Las Isletas”, die aus über 350 Eilanden besteht und vor etwa 20.000 Jahren bei Ausbrüchen des Vulkans Mombacho entstanden sind. Die ca. 3-stündige Bootsfahrt führt uns an vielen kleinen privaten und öffentlichen Trauminseln vorbei hinein in ein spezielles Ökosystem mit vielen Tieren und Pflanzen. So jagt ein Fotomotiv schnell das nächste. Das ist wahrlich Mittelamerika pur und ein Muss für jeden Naturfreund.

TIPP: Auf einigen der Inseln befinden sich Restaurants, Hotels oder Ferienhäuser. Bleiben Sie doch ein paar Tage auf dem Archipel und genießen dort die Ruhe sowie die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt.

Das Mukul Resort von oben

BESSER URLAUBEN GEHT KAUM

Nach diesen teils doch anstrengenden Exkursionen auf unserer kleinen Nicaragua-Rundreise wollen auch wir uns in den nächsten Tagen erholen und entspannen. So verbringen wir die Verlängerungswoche luxuriös im *****Boutique-Hotel Mukul Beach, Golf & Spa an der Emerald-Küste. Ein 5-Sterne-Resort der Extraklasse.

Das Deluxe-Resort verfügt u.a. über 37 luxuriöse Strand und Baumhausvillen, Restaurants mit Gourmetküche, Infinity-Pools mit Meerblick, eine weitläufig ausgedehnte tropische Gartenlandschaft, einen 18-Loch Golfplatz und einen langen, breiten Traumstrand in einer geschützten Bucht. Die Bungalows sind aufs Feinste ausgestattet inklusive Privatpools. In einem solch paradiesischen Ambiente haben wir ausreichend Zeit, die Seele baumeln zu lassen, ausgelassene Strandtage zu erleben und die faszinierenden Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten.

Mukul Luxury Resort

EIN LAND IM TOURISTISCHEN AUFSCHWUNG

Nicaragua war mega! Das touristisch noch ein wenig verschlafene Land zwischen Vulkanen, Seen und kolonialer Kultur schwimmt sich jetzt langsam frei vom bekannteren Nachbarn Costa Rica. Das Land hat eigentlich noch mehr zu bieten und positioniert sich jetzt neu frei nach dem offiziellen Slogan “Nicaragua, unica…original!” Im Luxussegment hat sich das Land bereits zum neuen Top-Ziel für den Luxus-Öko-Tourismus entwickelt und auch Feinschmecker sind begeistert von den stilvollen Restaurants.

Nicaragua – das ist Mittelamerika pur. In einer Dokumentation hat ein einheimischer Taxifahrer sein Land einmal sehr präzise charakterisiert: “Erklären lässt sich Nicaragua nicht, nur lieben.” Auch wir haben dies auf unserer Rundreise so erlebt.

Gute Reise,
herzlichst

Ihre Alexandra Schindler

Alexandra Schindler geht auf dem Vulkan spazierenAlexandra Schindler geht auf dem Vulkan spazierenSave

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